Glossar

Verwendete Abkürzungen und Begriffe im Zahlungsverkehr

 A

Abkürzung/Begriff

Erklärung

Abrechnungszeitraum Der Abrechnungszeitraum bezeichnet die Zeitspanne zwischen dem Tagesabschluss eines Händlers und der Vergütung des Kaufbetrages durch den Acquirer (Händlerbank). Die Länge des Abrechnungszeitraums hängt von der Art des Zahlungsmittels (Debitkarte vs Kreditkarte, internationale vs nationale Karte), von der Art der Zahlung (Präsenzzahlung vs Distanzzahlung) sowie vom Vertrag ab, den der Händler mit einem Acquirer (Händlerbank)
Additional Card Zusatzkarte
ADSL ADSL ist eine moderne Technologie für den Zugang zum Internet, die schnellere und kostengünstigere Transaktionen ermöglicht als über ein Modem oder eine ISDN-Verbindung.
Acquirer Ein Acquirer ist ein Unternehmen, das …

  • einem Händler ermöglicht, Zahlungen mit Kredit- und internationale Debitkarten am Verkaufspunkt, sowie im Internet sicher und zuverlässig abzuwickeln,
  • diese Kartenzahlungen für den Händler abrechnet
  • dem Händler insbesondere bei Kreditkartenzahlungen den Zahlungsbetrag vorab auszahlt, bis der Karteninhaber bezahlt hat;
AIS (Account Information Security) AIS ist das Datensicherheitsprogramm der Kreditkartenorganisation Visa. Es verlangt vom Händler, die Daten der Karteninhaber in einer gesicherten Umgebung zu bearbeiten und/oder zu speichern. Aus Kosten- und Sicherheitsgründen empfiehlt sich in den meisten Fällen, diese Aufgabe einem spezialisierten Dienstleistungsunternehmen, einem so genannten Payment Service Provider (PSP), zu übergeben.
Akzeptanzstelle Akzeptanzstellen sind Händler und Dienstleistungsunternehmen, die Zahlungen mit Debit- und/oder Kreditkarten akzeptieren.Siehe auch: Vertragspartner
Akzeptanzvertrag Der Akzeptanzvertrag wird zwischen einem Acquirer (Händlerbank) und einem Händler abgeschlossen. Er berechtigt den Vertragspartner, Debit- und Kreditkartenzahlungen abzuwickeln.
ATM (Automatic Teller Machine) ATM ist der englische Begriff für Bargeldautomat (Bancomat) in Deutschland GAA (sieh auch GAA)
Automatenmodul (Zahlterminals) Automatenmodule sind vollwertige Zahlterminals, zur Integration in  Automaten.
Autorisierung Die Autorisierung bezeichnet den Vorgang, mit dem die Bank des Karteninhabers eine Kartenzahlung genehmigt. Kriterien dafür sind die Gültigkeitsdauer der Karte, die Kartennummer, der PIN-Code, die Ausgabenlimite pro Woche/Monat sowie die Bezugslimite pro Transaktion.
Autorisierungszentrale Die Autorisierungszentrale bezeichnet das Rechenzentrum, das zum einen im Auftrag eines Acquirers (Händlerbank) Kartenzahlungen abwickelt, zum andern den Issuern (Kartenherausgeber) dazu dient, eine Zahlung zu autorisieren.

B

B2B (Business-to-Business) B2B steht für Business-to-Business und meint Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen.
B2C (Business-to-Consumer) B2C steht für Business-to-Consumer und meint Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen.
Buchungsperiode Die Buchungsperiode bezeichnet die Zeitspanne zwischen zwei Tagesabschlüssen.
Business Card Eine Business Card ist eine Kreditkarte, die im Auftrag und unter dem Namen eines Unternehmens herausgegeben wird.

C

Cardholder Cardholder ist der englische Begriff für Karteninhaber.
Card present «Card present» steht für Transaktionen, bei denen die Debit- oder Kreditkarte dem Händler zur Zahlung übergeben wird (auch Face-to-Face-Transaktion genannt).
Card not present «Card not present» steht für Transaktionen, bei denen die Debit- oder Kreditkarte dem Händler nicht physisch vorliegt; zum Beispiel bei einer Bestellung am Telefon oder einem Kauf im Internet.
Chargeback Ein Chargeback – deutsch: Rückbelastung ­– bezeichnet den Vorgang, bei dem der Kartenherausgeber (Issuer) eine Zahlung ganz oder teilweise vom Händler zurückfordert. Das kann der Fall sein, wenn ein Karteninhaber bestreitet, eine Zahlung getätigt zu haben.
Chargeback Period Die Chargeback Period bezeichnet den Zeitraum in Kalendertagen, innerhalb dem der Karteninhaber oder seine Bank eine Zahlung bestreiten und die Zahlung ganz oder teilweise zurückzufordern können.
Chip Ein Chip ist ein Mikroprozessor, der Daten nicht nur speichert, sondern auch Dialoge und Zusatzfunktionen wie die Prüfung des PIN-Codes ausführen kann.
Chipkarte Chipkarte sind Debit- und Kreditkarten, die mit einem Mikroprozessor (Chip) ausgerüstet sind, der anstelle des Magnetstreifens alle Karteninformationen speichert und Kartenzahlungen offline verarbeiten kann.
Clearing Clearing bezeichnet die Abrechnung von Verkäufen und Dienstleistungen, die ein Händler einem Karteninhaber erbracht hat. Die entsprechenden Beträge werden dem Händler gutgeschrieben und dem Karteninhaber belastet.
Co-Branding Unter einer Co-Branding Card versteht man eine Bezahlkarte, die in mindestens zwei verschiedenen Zahlungssystemen eingesetzt werden kann. Ein Beispiel dafür ist die deutsche ec-Karte/girocard. Sie kann in Deutschland im ec-System eingesetzt werden und im Ausland als Maestro-Karte.
Contactless Payment Contactless Payment umfasst alle Zahlungen, bei denen die Kredit- oder Debitkarte nicht wie üblich durch ein Zahlterminal gezogen (Magnetstreifen) oder eingesteckt (Chip), sondern nur an den Leser gehalten wird. Die Datenübermittlung erfolgt dabei über einen Funkchip mittels RFID-Technologie. Das kontaktlose Bezahlen eignet sich vor allem an Orten mit hoher Kundenfrequenz und geringen Kaufbeträgen wie im öffentlichen Verkehr, am Kiosk, im Kino oder Schnellimbiss.  Kontaklose Zahlungen sind nicht an eine Karte gebunden, sondern können auch mit entsprechend ausgerüsteten Mobiltelefonen, Uhren usw. abgewickelt werden.
Corporate Card Siehe Business Card
CUP (China UnionPay) CUP ist der einzige Herausgeber und das einzige Netzwerk für Bankkarten in China.
CVC (Card Verification Code) bzw. CVV (Card Verification Value) Der CVC (MasterCard) bzw. CVV (Visa) bezeichnet die Kartenprüfnummer auf den Kreditkarten. Bei Visa und MasterCard ist sie 3-stellig und befindet sich auf der Kartenrückseite, bei American Express findet man sie auf der Vorderseite als 4-stellige Zahl.Die Kartenprüfnummer dient zur Kontrolle, ob für die eingegebene Kartennummer im Moment der Zahlung auch physisch eine Karte vorliegt. Die Kartenprüfnummer dient somit als zusätzliches Sicherheitsmerkmal bei Distanzzahlungen (Zahlungen im Internet sowie Bestellungen per Post, Telefon oder Telefax).Bei Distanzzahlungen ist der Händler verpflichtet, eine Transaktion nur zu akzeptieren, wenn die Kartenprüfnummer angegeben wird. Die entsprechenden Felder und Erklärungen müssen dem Käufer vor Zahlungsabschluss angezeigt werden.Der Karteninhaber kann sich bei Fragen zur Kartenprüfnummer an die Bank wenden, die seine Karte herausgeben hat.

D

DCC (Dynamic Currency Conversion) DCC ist die automatische Währungsumrechnung durch das Zahlterminal und den Webshop. Der Inhaber einer ausländischen Karte kann dabei wählen, ob er den Kaufpreis in der Währung seiner Karte oder in der Landeswährung bezahlen will.
Debitkarte Bei Debitkarten, girocard in Deutschland oder bei den internationalen Debitkarten von MasterCard  Maestro-Karte oder von VISA V PAY,  wird der Kaufbetrag dem Konto des Karteninhabers unmittelbar bei der Zahlungsabwicklung belastet.
Digitale Signatur Unter einer digitalen Signatur versteht man eine verschlüsselte Zeichenfolge, die einem elektronischen Textdokument oder einer Datei beigefügt wird. Sie bezeugt die Echtheit des Absenders, da die digitale Signatur nur vom Inhaber des geheimen Schlüssels erzeugt worden sein kann.
Distanzzahlungen Von Distanzzahlungen spricht man, wenn sich der Käufer an einem anderen Ort befindet wie der Verkäufer, zum Beispiel im E-Commerce oder bei sogenannten Phone/Mailorders (Bestellungen per Telefon, Fax oder Post), und die Karten am Verkaufspunkt physisch nicht anwesend ist (Card not present).Vergleiche: Präsenzzahlungen
Durchzugsleser Ein Durchzugsleser ist ein Terminal, bei dem der Kunden den Magnetstreifen seiner Debit- oder Kreditkarte durchziehen muss, um eine Zahlung auszulösen (im Gegensatz zu Einsteckleser und Einzugsleser).
ec electronic cash electronic cash ist das Debitkartensystem in Deutschland. Für eine erfolgreiche Autorisierung der Zahlung verlangt ec die Eingabe des persönlichen PIN-Codes und eine Onlineprüfung im Zentralrechner. Der Händler erhält damit eine 100-prozentige Zahlungsgarantie. Die Bezeichnung ec stammt ursprünglich von Eurocheque, einem europaweiten Scheckzahlungssystem in Verbindung mit einer Bankgarantie.

E

ec-Karte Siehe girocard
E-Commerce Der E-Commerce – Electronic Commerce – bezeichnet alle Formen von Handel, Dienstleistungen und dem dazugehörigen Zahlungsverkehr auf elektronischer Basis über ein zumeist öffentliches Netz wie das Internet.
EFT (Electronic Fund Transfer) Der EFT ist ein elektronisches Zahlungssystem, das für die Abwicklung von Kartenzahlungen genutzt wird.
EFT/POS (Electronic Fund Transfer at Point of Sale) EFT/POS bezeichnet das Zahlungssystem, das Zahlungen mit Debit- und Kreditkarten über ein Terminal am Verkaufspunkt ermöglicht.
EFT/POS-Terminal Ein EFT/POS-Terminal ist ein elektronisches Lesegerät zur Erfassung von Kartendaten.
Einsteckleser Ein Einsteckleser ist ein Terminal, in das der Kunden seine Debit- oder Kreditkarte einstecken muss, um eine Zahlung auszulösen (im Gegensatz zu Durchzugsleser und Einzugsleser). Dazu sind Chipkarten nötig.
Einzugsleser Ein Einzugsleser ist ein Terminal, das die Karte mit einem Elektromotor automatisch einzieht und nach der Zahlung wieder ausgibt (im Gegensatz zu Einsteckleser und Durchzugsleser). Dazu sind Chipkarten nötig. Einzugsleser werden in der Regel in Geldautomaten eingesetzt.
ELV (Elektronisches Lastschriftverfahren) Beim Elektronischen Lastschriftverfahren ermächtigt der Kunde einen Händler, einen definierten Rechnungsbetrag ohne sein Zutun von seinem Konto abzubuchen. Dazu gibt er dem Händler seine Kontonummer und seine Bankleitzahl bekannt. Der Kunde identifiziert sich allein mit seiner Unterschrift. Der Händler erhält keine Zahlungsgarantie.
EMV (Eurocard/MasterCard/Visa) EMV ist der internationale Standard für Chipkarten und die zugehörigen Kartenlesegeräte (Terminals und Bancomaten). Er wurde von der damaligen Europay (heute MasterCard Europe) zusammen mit MasterCard und Visa entwickelt, um die Sicherheit der Kartenzahlungen zu erhöhen.
EPA (Electronic Payment Advice) EPA ist eine Datei mit Abrechnungsinformationen, die für die Zuordnung der einzelnen Transaktionen beim Vertragspartner benötigt werden.
Expiry Date (Verfallsdatum Karte) Expiry Date ist der englische Begriff für das Verfalldatum einer Debit- oder Kreditkarte.

F

Face to face Der Begriff «Face to face» bezeichnet Zahlungen, bei der sich Kunde und Händler (von Angesicht zu Angesicht) am Verkaufspunkt gegenüberstehen.Siehe auch: Präsenzzahlungen
Fernabsatz Siehe Distanzzahlungen
Firewall Eine Firewall («Brandmauer») schützt ein Netzwerk vor unerlaubtem Zugriff von aussen. Dazu prüft sie den Datenverkehr, der durch sie hindurch läuft, und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Daten durchgelassen werden oder nicht. Eine Firewall kann ein einzelner Computer oder Router sein, der als Filter zwischen dem internen Netz und der Aussenwelt zwischengeschaltet ist.
Floor Limit/Floorlimit Die Floor Limit bezeichnet den Höchstbetrag, bis zu dem ein Händler eine Zahlung nicht online autorisieren muss. Bei Beträgen, die die Floor Limit überschreiten, ist zwingend eine Online-Autorisation notwendig. Die Floor Limit wird von den Kreditkartengesellschaften je nach Branche und Akzeptanzstelle individuell festgelegt.
Flottenkarten Flottenkarten sind Servicekarten mit Magnetstreifen, die eine Eingabe des PIN-Codes verlangen. Sie werden zumeist für Unternehmen des Güterkraft- und Omnibusverkehrs ausgegeben.
Fraud Fraud ist der englische Begriff für Betrug und meint in diesem Zusammenhang den Betrug mit gestohlenen oder gefälschten Debit- und Kreditkarten.
Fraud Prevention Fraud Prevention bedeutet Betrugsvorbeugung und umfasst alle Massnahmen, die dazu dienen, das Missbrauchsrisiko eines Händlers zu verringern und Betrugsversuche abzuwehren.

G

GAA ( Geld-Ausgabe-Automat) Ein Geldautomat (auch Bankautomat oder Bankomat genannt, offiziell Geldausgabeautomat) ist eine technische Einrichtung, für Bargeldabhebung oder -einzahlung bei Kreditinstituten  (Banken und Sparkassen). Kombinierte Geldautomaten ermöglichen dem Kunden, auch über GAA fremder Geldinstitute, in Selbstbedienung Bargeld vom eigenen Giro- oder Kreditkartenkonto abzuheben, manche Geräte auch in Fremdwährungen. Dazu wird eine Debit- oder Kreditkarte, zum Beispiel girocard und die zugehörige Geheimzahl, die von der Hausbank zugewiesen wird, benötigt. Einige Automaten informieren auch über den aktuellen Kontostand und können auf Wunsch einen Beleg über die getätigte Abhebung ausdrucken.
Genehmigungsdienst Der Genehmigungsdienst ist ein telefonischer Service der Acquirer (Händlerbank), über den ein Händler eine Buchung autorisieren und nicht genehmigte Zahlungen recherchieren kann.
GeldKarte Die GeldKarte ist die elektronische Geldbörse in Deutschland, das die bargeldlose Offline-Zahlung ohne PIN-Prüfung und ohne Unterschrift von kleinen Geldbeträgen ermöglicht. Die Bezahlung erfolgt dabei mit einem vorbezahlten Guthaben, welches auf dem Chip der girocard gespeichert ist. Eine Geldkarte kann vom Kreditinstitut auch nur als „GeldKarte“ herausgegeben werden. Die Zahlungen mit der GeldKarte werden künftig auch kontaktlos möglich sein. Diese Bezahlart „girogo“ wird vor allem durch die Sparkassenorganisation gefördert.                                                                 In  anderen Ländern existieren vergleichbare Systeme einer elektronischen Geldbörse, die jedoch untereinander und mit dem deutschen System nicht kompatibel sind.  Niederlande: Chipknip  Belgien: Proton  Österreich: Quick Schweiz: Cash  Frankreich: Moneo
GICC-Protokoll (German ISO 8583 Credit Card) GICC ist ein Protokoll, das für die Autorisierung von Kreditkartentransaktionen am Verkaufspunkt benötigt wird. Es lehnt sich an die internationale Empfehlung ISO 8583 an. Wie aus dem Namen hervorgeht, wird dieses Protokoll nur in Deutschland eingesetzt. Erstellt und angepasst wird GICC von American Express gemeinsam mit B+S Card Service, Elavon Merchant Service und der GZS – Gesellschaft für Zahlungssysteme.
girocard girocard ist die Debitkarte der deutschen Kartenwirtschaft und die neue Bezeichnung für die Ec-Karte.
giropay Mit giropay kann der Kunde direkt aus einem Webshop heraus eine Überweisung veranlassen. Der Händler erhält dadurch einen höhere Zahlungssicherheit.
girogo Kontaktloses Bezahlen mit der GeldKarte (siehe GeldKarte)
Gütesiegel Mit einem Gütesiegel zertifizierte Webshops (www.trustedshops.de) erfüllen eine Reihe von Standards bezüglich Seriosität, Datenschutz und Liefersicherheit. Darüber hinaus bieten sie in Zusammenarbeit mit der Kreditversicherungsfirma Atradius ihren Kunden eine Geld-zurück-Garantie, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehend.

H

Haftungsumkehr Grundsätzlich trägt der Händler im E-Commerce das Risiko, wenn ein Karteninhaber seine Zahlung bestreitet. Durch den Einsatz von Verified by Visa und MasterCard SecureCode verschiebt sich jedoch bei Zahlungen, die vom Karteninhaber bestritten werden, das Risiko vom Händler auf den Kartenherausgeber. Diese Risikoverschiebung wird als Haftungsumkehr oder Liability Shift bezeichnet.
Handelssperrliste Unter einer Handelssperrliste versteht man eine Sperrliste mit Kartennummern, die ein Handelsunternehmen nicht mehr akzeptiert.
Händlerbank Händlerbanken sind jene Banken, die die Aufgabe haben, die Abrechnungen der Kreditkarten ihrer Vertragspartner vorzunehmen und die Transaktionen zwischen den Banken (Kreditkartenausgeber) und den Vertragspartnern (Geschäfte oder Akzeptanzstellen oder Online Shops, in denen man bargeldlos zahlt.) abzuwickeln. Händlerbanken sind (u.a.) für die Akquisition (deswegen auch der Name Acquirer Bank) von neuen Vertragspartnern zuständig
Händlerkonto Ein Händlerkonto (Händler-ID) wird von einer Händlerbank (Aquiring Bank) bereitgestellt, damit ein Unternehmen Kredit- und internationale Debitkarten akzeptieren kann. Das Händlerkonto ist kein normales Geschäftsbankkonto: Es ist die Stelle, an der die Kartendaten Ihrer Kunden auf sicherem Weg zur Autorisierung übermittelt werden. Es gibt verschiedene Arten von Händlerkonten. Das für Sie passende Konto hängt davon ab, ob Sie Kartenzahlungen online bzw. per Mail- oder Telefon-Order akzeptieren oder Wiederholungstransaktionen beispielsweise im Rahmen von Abonnements durchführen Durch das Händlerkonto wird die Gültigkeit der Kartendaten der Kunden geprüft und sichergestellt, dass eine entsprechende Deckung vorhanden ist. Nach Erhalt der Gelder werden diese von der Händlerbank (Acquirer) auf das benannte Geschäftsbankkonto überwiesen
Händlervertrag Der Händlervertrag ist eine Vereinbarung zwischen den Kreditkartenorganisationen wie Visa und MasterCard und dem Vertragspartner. Er verpflichtet den Händler, die entsprechenden Debit und Kreditkarten als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
Host Als Host (engl. Wirt, Gastgeber) wird ein Betriebssystem bezeichnet, das in ein Rechnernetz eingebunden ist und Server oder Clients beherbergt.

I

Imprinter Imprinter – auch «Ritsch-Ratsch-Gerät» oder «Zip-Zap» genannt – dienen zur manuellen Abwicklung von Kreditkartenzahlungen. Dabei werden die hochgeprägten Daten auf der Karte manuell auf ein Abrechnungsformular übertragen.
Interchange Die sogenannte Interchange Fee ist das Entgelt, das ein Kartenherausgeber (Issuer) für seine Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Transaktion erhält. Die Interchange Fee wird vom Acquirer (Händlerbank) als Teil des Kommissionssatzes prozentual auf jeder Transaktion erhoben und weitergeleitet.
IP-Adresse (Internet Protocol Address) Die IP-Adresse besteht aus einer binären Ziffernfolge (1 und 0) und dient bei einer Datenübertragung zur eindeutigen Identifizierung und Adressierung des Absender- und Empfangsgerätes (PCs, Server).
ISDN (Integrated Services Digital Network) ISDN ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz, das sowohl Sprache als auch Daten, Bilder, Videos und Musik übertragen kann.
Issuer Issuer ist der englische Begriff für Kartenherausgeber. Das ist ein Unternehmen – vielfach ein Finanzinstitut –, das Kredit-, Debit- oder Prepaidkarten herausgibt und die Umsätze, die ein Karteninhaber mit seiner Karte tätigt, dessen Konto belastet.
Issuing Processing Unter Issuing Processing versteht man den technischen Verarbeitungsprozess von Kartenzahlungen für die Issuer.

J

JCB (Japan Credit Bureau) JCB ist eine weltweit gültige Kreditkarte, die nur in Japan ausgegeben wird.. Weltweit sind 57 Millionen JCB-Karten im Umlauf.

K

Kassenintegriert Kassenintegriert werden Terminallösungen bezeichnet, bei denen eine PC-Kasse ein Teil der Funktionen des EFT/POS-Terminals (Belegdruck, Betragsübergabe) übernimmt.
Kreditkarte Mit einer Kreditkartenzahlung gewährt der Kartenherausgeber dem Karteninhaber einen Kredit über den entsprechenden Kaufbetrag. Der Karteninhaber erhält in der Regel monatlich eine Abrechnung über sämtliche erworbenen Waren und Dienstleistungen, die er sofort begleichen oder in Raten abzahlen kann. Der Kaufbetrag wird dem Karteninhaber erst belastet, wenn er den Kaufbetrag effektiv bezahlt hat.Siehe auch: Visa / MasterCard / JCB  bzw. Debitkarte
Kundenbedieneinheit Die Kundenbedieneinheit ist der Teil eines EFT/POS-Terminals, an dem der Kunde seinen PIN-Code eingibt und den Kaufbetrag bestätigt.
Kundenkarte Eine Kundenkarte ist eine Karte, die von einem Unternehmen herausgegeben wird und nur für Einkäufe bei diesem Unternehmen genutzt werden kann. Sie sind meist mit Mehrwerten für den Kunden verbunden – z. B. Bonuspunkte – und dienen vor allem der Kundenbindung.
Kartenprüfnummer Siehe CVC bzw. CVV

L

Lastschrift Siehe ELV  (Elektronisches Lastschriftverfahren)
Liability Shift Siehe Haftungsumkehr

M

Maestro Maestro ist die internationale Debitkarte von MasterCard. Mit der Maestro-Karte kann in mehr als 100 Ländern der Welt Bargeld bezogen und bargeldlos bezahlt werden. Überall dort, wo das Maestro-Logo zu finden ist.
Mail-Phoneorder Unter Mail-Phoneorder sind alle Transaktionen zusammengefasst, die auf Bestellungen per Telefon, Telefax oder Post beruhen.
MasterCard MasterCard ist neben Visa die führende Kreditkartenorganisation der Welt. MasterCard International vergibt Lizenzen für die Herausgabe ihrer Karten (Issuing-Lizenz) und für die Abrechnung von Kartenzahlungen (Acquiring-Lizenz). Das Produktportfolio von MasterCard umfasst die Kreditkarte MasterCard und die Debitkarte Maestro.
MasterCard SecureCode MasterCard SecureCode ist die Sicherheitslösung von MasterCard für Zahlungen im Internet. Der Karteninhaber muss sich dazu gegenüber seiner Bank eindeutig identifizieren. Der Webshop-Betreiber erhält dadurch die Garantie, dass die Karte nicht gestohlen worden ist, und profitiert von der Haftungsumkehr.Siehe auch: 3-D Secure und Verified by Visa
Merchant Merchant ist der englische Begriff für einen Händler, der Debit- oder Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert.
Mischverfahren Beim Mischverfahren bestimmt der Händler, welches Bezahlverfahren bei welchem Kaufbetrag zum Einsatz kommen soll.
Mobile Terminals Mobile Terminals sind dank GSM/GPRS und WLAN standortunabhängig und eignen sich deshalb ideal für Transaktionen ausser Haus und in der Gastronomie.
Multi-Host-Terminal Multi-Host-Terminal ist ein EFT/POS-Terminal, das mit mehreren Zentralrechnern (Hosts) kommunizieren kann; im Gegensatz zum Single-Host-Terminal.

N

Netzwerkprotokoll Ein Netzwerkprotokoll ist die Vereinbarung, nach der Daten zwischen Computern ausgetauscht werden, die miteinander vernetzt sind.Siehe auch: TCP/IP

O

Offline-Transaktion Bei einer Offline-Transaktion ist das Terminal nicht mit der Autorisierungszentrale verbunden. Die Zahlungsdaten werden gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.
Offline-Autorisierung Bei einer Offline-Autorisierung werden die Zahlungsdaten lediglich zwischen der Zahlungskarte und dem EFT/POS-Terminal ausgetauscht, ohne dass eine Online- Autorisierung stattfindet.
OLV (Online Lastschriftverfahren) Das Online-Lastschriftverfahren ist nur mit deutschen ec-Karten/girocards möglich.   Der Kunde weist sich dafür nur mit seiner Unterschrift aus. Im Gegensatz zu Zahlungen, bei denen die Eingabe des persönlichen PIN-Codes verlangt wird, erhält der Händler dabei keine Zahlungsgarantie.
Online-Transaktion Bei einer Online-Transaktion ist das Terminal über eine Datenleitung direkt mit der Autorisierungszentrale der Kartengesellschaft verbunden.
Online-Autorisierung Bei einer Online-Autorisierung werden die Zahlungsdaten in Echtzeit zwischen dem EFT/POS-Terminal und der Autorisierungszentrale ausgetauscht.
OPT (Online Personalisierung Terminal) OPT ist ein Sicherheitsbestandteil des ec-Systems (electronic cash), das in Deutschland etabliert ist (heute: girocard). Es schützt die Endgeräte vor einer Manipulation der Transaktionen.
Outsourcing Outsourcing meint die Auslagerung von Dienstleistungen an Fremdunternehmen.

P

Payment Gateway Unter Payment Gateway versteht man die Nahtstelle für Zahlungsfunktionen zwischen einem Webshop und dem Rechnernetzwerk der jeweiligen Kreditkartenorganisation.
Payment Service Provider (PSP) Ein Payment Service Provider ist ein Unternehmen, das Zahlungslösungen (Kredit- und Debitkarten, ClickandBuy usw.) in einen Webshop integriert und im Auftrag seiner Kunden Zahlungen abwickelt. Die PSP übernehmen damit eine Bindegliedfunktion zwischen dem Händler und dem Acquirer (Händlerbank).
PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) PCI DSS ist der gemeinsame Sicherheitsstandard von Visa, MasterCard und American Express für die Verarbeitung, Übermittlung und Speicherung von Kreditkartendaten – unabhängig davon, ob eine Zahlung am Verkaufspunkt oder im Internet abgewickelt wird. Darin enthalten sind die beiden Programme Account Information Security (AIS) von Visa und Site Data Protection (SDP) von MasterCard.Alle Parteien, die an der Abwicklung von Kreditkartentransaktionen beteiligt sind – Händler, Acquirer, Payment Service Provider und Data Storage Entities (Firmen, die im Auftrag eines Händlers Kartendaten speichern) –, sind dazu verpflichtet, geeignete Massnahmen zum Schutz der Kartendaten zu ergreifen.Weiter Informationen dazu finden Sie unter www.pcisecuritystandards.org.
PCI-Zertifizierung Händler, PSP und Data Storage Entities müssen ihre Sicherheitsmassnahmen regelmässig von unabhängigen, von den Kartenorganisationen akkreditierten Sicherheitsfirmen zertifizieren lassen. Händler, die selbst keine Kartendaten speichern und für die Verarbeitung, Übermittlung und Speicherung mit einem zertifizierten Partner (PSP bzw. Data Storage Entity) zusammenarbeiten, gelten bereits als zertifiziert.Die Zertifizierung ist abhängig von der Anzahl Transaktionen, die ein Händler abwickelt, von der Art der Transaktion – am Verkaufspunkt, im Internet oder Mail-Phoneorders –, vom Umfang der Datenspeicherung und ob er bereits einmal Opfer eines Hackerangriffs oder Datenmissbrauchs geworden ist oder nicht.
PIN-Code (Personal Identification Number) Der PIN-Code ist eine Geheimzahl aus mehreren Ziffern, die einer einzigen Karte zugeordnet ist und die nur der rechtmässige Karteninhaber kennen sollte.
PINPad Unter einem PINPad versteht man die Tastatur für die Eingabe des PIN-Codes. Bei electronic cash wird der PIN-Code bereits in der Tastatur verschlüsselt.
POS (Point of Sale) Der POS ist der Verkaufspunkt, also der Ort, wo die Zahlung konkret abgewickelt wird.
POZ (Point of Sale ohne Zahlungsgarantie) Der POZ ist ein Zahlungssystem, bei dem der Kunde mit seiner Bankkarte zahlt und die Zahlung mit seiner Unterschrift bestätigt. Ab einem bestimmten Limit wird die Karte mit einer Sperrdatei der deutschen Kreditwirtschaft verglichen. Der Händler erhält keine Zahlungsgarantie.Siehe auch: OLV
Präsenzzahlungen Von Präsenzzahlungen spricht man, wenn sich der Käufer und die Karte am gleichen Ort befindet wie der Verkäufer (Card present).Vergleiche: Distanzzahlungen
Processing Unter Processing versteht man die zahlungstechnische Abwicklung von Debit- und Kreditkartentransaktionen. Dazu zählt die Autorisierung, das Sperrmanagement sowie die Umsatzabrechnung über interne oder externe Clearingstellen.Siehe auch: Acquiring Processing und Issuing Processing
Prüfziffer, Prüfnummer oder Prüfcode Prüfziffer, Prüfnummer, Prüfcode, Kartenprüfnummer für diesen Code gibt es verschiedenste Namen, und alle stehen für die gleiche Vokabel. Es ist der dreistellige Sicherheitscode, der zusätzlich zu der Kreditkartenummer auf jeder Kreditkarte abgedruckt ist. Mit Hilfe dieser Nummer wird sofort geprüft, ob derjenige,  der sich mit dieser Kreditkarte schmückt, überhaupt eine Kreditkarte besitzt. Ein Betrug mit Kreditkartennummern wurde dadurch eingeschränkt. In Onlineshops ist dadurch mit dem zusätzlichen 3Dsecure Code nicht mehr möglich.
Siehe auch CCV/CVC. Die Prüfziffer ist auf jeder echten Kreditkarte, virtuellen Kreditkarte und der Prepaid Card angegeben. Im Internet kann man nur noch mit Nutzung der Prüfnummer seine Rechnungen begleichen
Purchase Purchase ist der englische Begriff für Einkauf.
Purchasing Card Purchasing Cards sind Firmenkarten, die vorwiegend für den Einkauf von Büromaterial und anderen tendenziell geringwertigen Wirtschaftsgütern genutzt werden.

R

Reject rejected bezeichnet man eine Autorisierungsanfrage, die vom Kartenherausgeber abgelehnt wird. Gründe dafür können sein, dass die Karte gesperrt oder das Bezugslimit überschritten worden ist.
Returned Credit oder Gutschrift «Returned Credit» ist eine Gutschrift, die storniert worden ist; buchhalterisch stellt sie eine Belastung dar.
Returned Debit (storno) Von einem «returned Debit» spricht man, wenn eine Belastung storniert wird; buchhalterisch stellt diese eine Gutschrift dar.
Revolving credit Unter einem «revolving credit» spricht man, wenn sich ein Kredit automatisch erneuert. Ein Beispiel dafür sind Kreditkarten, bei denen die Bank dem Karteninhaber während der Laufzeit der Karte stets neu Kredit gewährt.
RFID (Radio Frequency Identification) RFID ist eine Technologie, bei der Daten über kurze Distanzen per Funk übermittelt werden. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen. Deshalb ist sie in der gesamten Warenwirtschaft bereits weit verbreitet ist. Die RFID-Technologie wird auch bei kontaktlosen Zahlungen (Contactless Payment) verwendet, um die Kartendaten an das Terminal zu übermitteln. Weitere Möglichkeiten von RFID sind die Kommunikation zwischen zwei Mobilgeräten oder zwischen einem Gerät und einem passiven Transponder (z. B. Mobiletelefon mit Plakat).
Rückbelastung Siehe Chargeback

S

S-Card S-Card ist die Kunden- und Zahlkarte der Sparkassen in Deutschland. Sie kann vor allem für die institutseigenen Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker genutzt werden.
Schnittstelle Eine Schnittstelle ist die Grenze zwischen zwei Geräten, Übertragungseinrichtungen oder Softwarekomponenten, die definiert, wie Kommandos und Daten ausgetauscht werden.
SEC (Secure E-Commerce) Visa und MasterCard haben 3-D Secure in ihre Sicherheitslösungen Verified by Visa bzw. MasterCard SecureCode integriert.3-D Secure ist ein Sicherheitsverfahren, das von Visa und MasterCard entwickelt worden ist und effizient vor Kreditkartenmissbrauch im Internet schützt. Der Karteninhaber muss sich dafür bei seiner Bank einmalig mit einem Passwort und einer Sicherheitsmeldung registrieren. Vor jeder Zahlung in einem Webshop, der 3-D Secure unterstützt, wird der Käufer danach aufgefordert, sich mit dem Passwort zu identifizieren. Der Webshop-Betreiber erhält dadurch die Garantie, dass die Karte nicht gestohlen worden ist, und profitiert von der Haftungsumkehr.
SEPA (Single European Payment Area) SEPA ist der einheitliche Zahlungsraum aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und der Schweiz. In diesem Zahlungsraum sollen für Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen bestehen.
Sicherheitshologramm Ein Sicherheitshologramm ist ein Bild, das sich dreidimensional verändert, wenn es bewegt wird (z. B. die Taube auf den Visa-Karten). Aufgrund seiner Komplexität schützt es vor Fälschungen der Karte.
Signatur Siehe: digitale Signatur
Single-Host-Terminal Ein Single-Host-Terminal ist ein EFT/POS-Terminal, das nur mit einem einzigen Zentralrechner (Host) kommunizieren kann. Von dort aus werden die Transaktionen gegebenenfalls an weitere Rechner weitergeleitet.Siehe auch: Multi-Host-Terminal
Single Messaging Beim single Messaging werden die Transaktionen online autorisiert und die Transaktionsdaten auf dem Acquirer-System zwischengespeichert. Sobald das Terminal den Tagesabschluss meldet, werden die zwischengespeicherten Transaktionsdaten zum Clearing an die Issuer weitergeleitet.Siehe auch: Dual Messaging
Smart Card Eine Smart Card ist eine Karte mit einem intelligenten Chip. Das ist ein Mikroprozessor, der Daten nicht nur speichert, sondern auch Dialoge und Zusatzfunktionen wie die Prüfung des PIN-Codes ausführen kann.Siehe auch: Chipkarte
Sperrliste Siehe: Blacklist
SSL (Secure Socket Layer) SSL ist ein Netzwerkprotokoll, das Daten für den Transport sicher verschlüsselt. Es wird von den meisten Servern und fast allen Browsern unterstützt.
Statement Ein Statement ist eine Abrechnungsinformation. Sie zeigt die Zusammensetzung der Zahlungen abzüglich des Disagios und wird meist parallel zur Zahlung erstellt und versandt.

T

Tagesabschluss Mit dem Tagesabschluss werden alle Transaktionen, die ein Händler im Laufe des Tages abgewickelt hat, auf dem Kassenterminal abgeschlossen und an den Acquirer (Händlerbank) zur Verarbeitung gesandt..
TAN (Transaktionsnummer) Die Transaktionsnummer ist eine mehrstellige Geheimzahl, die nur ein einziges Mal verwendet werden kann. Sie identifiziert zusammen mit dem Passwort oder dem PIN-Code den Kontoinhaber beim Internetbanking.
TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) TCP/IP ist ein universelles Netzwerkprotokoll, das für alle gängigen Betriebssysteme und nahezu jede denkbare Vernetzung zur Verfügung steht. Aufgrund seiner grossen Bedeutung wird es auch generell als Internetprotokoll bezeichnet. Unter TCP/IP sind eine Vielzahl von Protokollen zusammengefasst, die die Kommunikation und den Datenaustausch von Rechnern innerhalb des Internet aber auch innerhalb von firmeneigenen Netzwerken regeln.
Terminal Siehe: EFT/POS-Terminal
Terminalhersteller Terminalhersteller sind Firmen, die Zahlterminals (EFT/POS-Terminals) für die Abwicklung von Debit- und Kreditkartenzahlungen entwickeln und vermarkten.
Transaktion Als Transaktion wird der einzelne Zahlungsvorgang bezeichnet, bei dem eine Debit-, Kredit- oder Kundenkarte zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen oder zur Abhebung von Bargeld oder bei einer Bank eingesetzt wird.

V

Verified by Visa Verified by Visa ist die Sicherheitslösung von Visa für Zahlungen im Internet. Der Karteninhaber muss sich dazu gegenüber seiner Bank eindeutig identifizieren. Der Webshop-Betreiber erhält dadurch die Garantie, dass die Karte nicht gestohlen worden ist, und profitiert von der Haftungsumkehr.Siehe auch: MasterCard SecureCode
Verfalldatum Das Verfalldatum, das auf die Debit- oder Kreditkarte geprägt wird, bestimmt, bis wann der Karteninhaber seine Karte für Zahlungen nutzen darf.
Vertragspartner Als Vertragspartner werden Händler und Dienstleistungsunternehmen bezeichnet, die mit einem Acquirer (Händlerbank) einen Vertrag über die Akzeptanz von Debit- und/oder Kreditkarten abgeschlossen haben.
Visa Visa ist mit mehr 1,2 Milliarden ausgegebenen Karten die grösste Kreditkartenorganisation der Welt. Neben der Visa-Karte gibt sie die Debitkarte V PAY und Visa Electron heraus.
Visa Electron Visa Electron ist eine Kreditkarte, die speziell für den Onlinehandel ausgelegt ist. In Europa ist sie nicht gebräuchlich.
V PAY V PAY ist die europäische Debitkarte von Visa. Da sie nur über den Chip und mit Eingabe des PIN-Codes funktioniert, erfüllt sie höchste Sicherheitsanforderungen.

W

Web-Domain Die Web-Domain (Domain Name System DNS) ermöglicht es, anstelle der IP-Adressen den Domain-Namen in der Internet-Browser-Adresse zu verwenden. Dadurch sind Websites nicht nur via IP-Adresse, sondern auch über den Domain-Namen, z. B. www.saferpay.com, erreichbar.

Z

Zahlterminal Siehe: EFT/POS-Terminal
Zertifikat Ein Zertifikat ist ein digitaler Ausweis, der von einer anerkannten Autorität (Zertifizierungsstelle) ausgestellt wird und dazu dient, die Authentizität und Integrität von Daten zu schützen.
Zusatzfunktionen Zusatzfunktionen sind Funktionen einer Karte, die nicht in einer unmittelbaren Beziehung zur Kartenzahlung stehen und in erster Linie dazu dienen, die Karte für den anvisierten Kundenkreis attraktiv zu machen. Dazu zählen vor allem Versicherungs- und Serviceleistungsfunktion.
Zusatzkarte Eine Zusatzkarte kann vom Karteninhaber für eine Angehörige beantragt werden und kostet in der Regel geringere Jahresgebühr.